Von Hornhecht bis Klappern

Im Bodden fischt man hauptsächlich Zander, Hecht, Barsch, Weißfische und manchmal Aal - am besten vom Boot aus, weil man wegen des Schilfgürtels nur an wenigen Stellen vom Ufer aus an den Bodden kommt. In der Ostsee fängt man vor allem Dorsch, Hering, Flunder, Meerforelle und Hornhecht. Von der Seebrücke ist das Angeln nachts von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens erlaubt.

Der Angelsport unterliegt klaren Regeln: Neben dem Fischereischein ist eine Angelerlaubnis für die Küstengewässer, die sogenannte Küstenkarte, des Landes Mecklenburg-Vorpommern notwendig (Tageskarte 6,-, Wochenkarte 12,- und Jahreskarte 30,- Euro). Wer keinen Fischereischein besitzt, kann für 24,- Euro beim Ordnungsamt einen "Touristenfischereischein" erwerben, der vier Wochen gültig ist. Diesen Schein gibt's übrigens nur in Mecklenburg-Vorpommern.

Außerdem ist die Schonzeit zu beachten! Vom 1. April bis 31. Mai ist in den Laichschonbezirken der Fischfang verboten. Wer vom Boot aus angeln möchte, hat darüber hinaus Regeln zu beachten. Bitte erkundigen Sie sich im örtlichen Angelladen nach den saisonalen und regionalen Besonderheiten.

In klirrend-kalten Wintern, wenn der Bodden so fest zufriert, dass man ihn betreten kann, bietet sich dem passionierten Angler eine besondere Art des Angelns: Eisangeln und Klappern.

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