Seenotrettung

Jahrhunderte lang gehörte den Küstenbewohnern das, was das Meer an den Strand schwemmte. Menschen, die bei Schiffsstrandungen zu Schaden gekommen waren, konnten selten geborgen werden.
1865 fanden sich Menschen zu einem organisierten Rettungswerk zusammen: Die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wurde am 29. Mai in Kiel gegründet. Heute ist der Sitz der DGzRS in Bremen. Diese Gesellschaft vereinte auch 1866 die schon 1847 errichtete großherzogliche Rettungsanstalt zu Wustrow auf Fischland. Ausgerüstet mit Raketenapparat und Ruderrettungsboot wurde das Seenotrettungswerk ausgeführt.

1907 wurde schließlich die Seenotstation in der Strandstraße errichtet, in der noch heute die örtliche Rettungsmannschaft untergebracht ist. Heutzutage mit moderner Ausrüstung: Die Rettungseinheit vom Boddenboot „BARSCH“ mit Trailer und Zugmaschine (Typ Unimog U2150 L) ist den Bedingungen auf dem Fischland zugeschnitten.
Im Verband mit den Nachbarstationen Warnemünde und Darßer Ort/Prerow bzw. Wieck a. Darß helfen und unterstützen die freiwilligen Rettungsmänner der Wustrower Station auf der freien See oder auf den Boddengewässern.

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